Die Silberfärbung entsteht durch eine rezessive Veränderung am G-Lokus. Dabei wird vor allem das gelbe Pigment Phäomelanin reduziert, während das dunkle Pigment Eumelanin weitgehend erhalten bleibt. Dadurch verändert sich die typische Agouti-Färbung in Richtung eines silbrig-grauen Erscheinungsbildes.

Silberagouti

Silberagouti ist eine aufgehellte Variante der klassischen Agouti-Färbung. Das Fell wirkt silbrig-grau bis grau und zeigt weiterhin die für Agouti typische Bänderung der einzelnen Haare.

Auch die typische helle Bauchseite und die schwarze Augenfarbe bleiben erhalten. Durch die aufgehellte Pigmentierung wirkt das gesamte Erscheinungsbild jedoch deutlich kühler und silbriger als bei einem klassischen Agouti.

Geschichte

Die genetische Grundlage der Silberfärbung wurde 1985 wissenschaftlich beschrieben. Leiper und Robinson untersuchten dabei eine neue, rezessiv vererbte Mutation, die sie als „Gray-Mutation“ bezeichneten. Diese Mutation reduziert vor allem das gelbe Pigment Phäomelanin, während das dunkle Pigment Eumelanin weitgehend erhalten bleibt. Dadurch wird aus der ursprünglichen sandgrauen Agouti-Färbung ein deutlich hellerer, grauer Farbschlag.

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